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BG der Pastoralassistenten |
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Geschichte
| Während des Krieges waren vereinzelt Ordensschwestern in der Seelsorgearbeit tätig. 1940 wurde vom Seelsorgewerk aus zuerst ein 3- Wochenkurs und 1945 ein Jahreskurs für Pfarrschwestern errichtet. 1948 wurde aus der Wiener Diözesanschule, welche 1945 von Frau Dr. Hildegard Holzer gegründet wurde, eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz mit dem Namen "Seminar für Kirchliche Frauenberufe". Diese bildete Frauen innerhalb von 3 Jahren für den seelsorglichen Beruf aus. Diese waren als sogenannte "Pfarrschwestern" in unserer Diözese tätig.
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| In den ersten Nachkriegsjahren waren etwa 15 Frauen als Hauptamtliche angestellt. Dass diese nicht alleine unterwegs sind, sondern Austausch und Gemeinschaft haben, war das Bemühen von Maria Hartleb und so wurde am 8.12.1960 die Berufsgemeinschaft gegründet. Ein gewählter Vorstand aus drei Personen und ein geistlicher Rektor bildeten das Leitungsgremium. Fr. Erika Fuchs war die erste Leiterin und der spätere Diözesanbischof Johann Weber, der erste geistliche Rektor.
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| Die Zeit nach dem Konzil brachte viele Änderungen auch für diesen Beruf. Im Konzil wurden die Grundlagen auch für kirchliche Laienberufe (Frauen und Männer) geschaffen und ihr Standort abgesichert. Aus der "Helferin des Priesters" wurde der "Dienst an der Gemeinde" zusammen mit dem Priester und Übernahme von eigenständigen aufgaben im Bereich der Pfarrpastoral, der Katechese und der kategorialen Seelsorge.
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| Im Jahr 1974 werden auch Männer in das Seminar für Kirchliche (Frauen) Berufe aufgenommen und so kamen ab 1977 auch Männer zu dieser Berufsgemeinschaft – die es nicht immer leicht hatten, da sie lange Zeit stark in der Minderheit z.B. 1985 : 4 Männer und 29 Frauen; waren.
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| Die Berufsgemeinschaft war bis 1998 nicht nur für die Weiterbildung, den Berufsethos und die "Gemeinschaft" zuständig, sondern auch für dienstrechtliche Belange. Seit 1998 gibt es dafür einen Betriebsrat, der alle pastoral, regional und kategorial Angestellten vertritt.
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| Durch die Zeit hat sich das Berufsbild gewandelt bzw. ist immer noch, hoffentlich auch weiterhin im Wandel begriffen. Wer solche Veränderungen an sich selbst bereits miterlebt – vollzogen hat, kann sich sicher auch vorstellen, dass es nicht reibungslos zwischen jung und alt, Männer und Frauen, verschiedenen Berufsbildern war und ist. Jedoch trägt dies auch zum Reichtum, Buntheit und Vielfalt in der Berufsgemeinschaft bei. So wie in den letzten 3 Jahren auch die Annäherung zu der Berufsgemeinschaft der LaientheologInnen, die sich ausdrückt in durchlässigen Herbsttagungen und Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen.
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