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Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung Steiermark

KAB Steiermark
Bischofplatz 4
8010 Graz

Tel.: 0316/8041-326
Mobil: 0676/87422326
Fax: 0316/8041-18326
E-Mail: kab@graz-seckau.at


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Rendezvous mit der Vergangenheit auf der Romantischen Straße.


Nachdem uns die Beschaffenheit der von uns besuchten Orte und Sehenswürdigkeiten jafrisch im Gedächtnis haftet, berichte ich eher vom Umfeld einer lehrreichen Fahrt in unser Nachbarland. Die Gründe für diese gelungene Reise sind mannigfaltig. Es beginnt schon mit der Ausstattung unseres Reisebusses, in dem wir uns, bedingt durch reichlich Fußfreiheit und Panoramablick aus dem ersten Stock, wie ineinem Wohnzimmer fühlen. Unser Pilot, Herr Peter Unger, vermittelt uns durch seine ruhige, besonnene Fahrweise Sicherheit. Gut gelaunte, wissbegierige, Passagiere tragen das ihrige zum Klima bei. Wir empfehlen uns SEINEM Schutz und – los geht’s. Unser versierter Reiseleiter, Herr

Dr. Hofer, hat kurzerhand seinen Sitz in der Fahrerkabine zum „Lehrstuhl“ umfunktioniert und stimmt uns auf das Kommende ein. Als Theologe und Historiker versteht er es sehr gut den Bogen von Vergangenem zu aktuellen Ereignissen zu spannen. Damit der Stoff nicht gar zu trocken ausfällt, durchsetzt er selbigen mit amüsanten Anekdoten und wohltuenden Pausen. An unserem ersten Ziel, Regensburg umfängt uns im Zentrum schon ein Hauch von Mittelalter, aber auch eine Spur EU (Französin Catharine führt durch den Dom). Ab nun erfahren wir durch unseren Experten Wissenswertes über Baukunst, Stilrichtungen, technische Details und ihre historischen Zusammenhänge, wohldosiert. Plausible Erklärungen für die (lang zurückliegende?) Verquickung von kirchlichen und politischen Ämtern fehlen ebenso wenig wie Daten und Fakten zur Vergangenheit. Den Tag lassen wir nach reichlicher Nahrungsaufnahme in Bad Windsheim ausklingen. Anderntags bestaunen wir in Würzburg Sakralbauten, Marktplatz und die meterdicken Mauern der Festung um uns anschließend an Frankfurtern, fränkischen Brötchen und steirischem Gerstensaft zu delektieren. Zugegeben, ein opulentes „Rittermahl“ auf einer Burg sieht anders aus. Dafür können wir alles im buseigenen „Refektorium“ genießen. Essen auf Rädern, sozusagen. Solcherart gestärkt erreichen wir über mehrere Stationen, welche allesamt bemerkenswerte Kulturobjekte beinhalten, Rothenburg o.d.T.: Man hat den Eindruck, dass hier Mittelalter „gelebt“ wird. Wären da nicht die unüberhörbaren Geräusche abrollender Pneus von Opel & Co, könnte man sich wirklich 500 Jahre zurückträumen. Ein Rundgang auf der Stadtmauer bleibt unvergessen. Leider sorgt plötzlicher „Segen von oben“ für einen etwas beschleunigten Rückzug, um noch trockenen Hauptes das bus-interne „Bistro“ zu erreichen. Der dritte Tag beschert uns nebst gutem Wetter imponierende Eindrücke in malerischen Orten. Überall herrscht bemerkenswerte Sauberkeit und Frische. In Nördlingen nötigt uns der Rundblick vom Turm Daniel, den wir über 350 Stufen besteigen, gehörigen Respekt ab. Sehen wir uns doch aus 90 Metern Höhe in einem riesigen, mit Sediment gefüllten Krater, den der Einschlag eines gewaltigen Meteoriten hervorbrachte. Betritt man in Augsburg den Dom, drängen sich einem wirklich nur Superlative auf. Über solche Dimensionen kann man nur staunen. Durch den Besuch der Fuggerei bekommen wir Einblick über ein frühes Bemühen um „Soziales“ in einer Zeit, in der das sicher noch nicht „Programm“ war. Tags darauf verweilen wir in Steingaden, wo wir die Rokokokirche (Weltkulturerbe) auf uns wirken lassen. Schlichtheit hatte in dieser Epoche sicher keinen großen Stellenwert. Angesichts solchen Prunkes halten sich die Gedanken bei jenen Menschen auf, die all diese von uns Heutigen bestaunten Werke, erst möglich machten. Auf Schloss Hohenschwangau war schon sehr früh der Luxus zuhause, inklusive Heißwasser und elektrischer Strom. Tag fünf: Um zum letzten Fixpunkt, Schloss Neuschwanstein zu gelangen, müssen ein paar Höhenmeter überwunden werden. Einige von uns nehmen dazu zwei Norika-PS in Anspruch, um ihre Kräfte für die (gefühlten) 900 Stufen während der Führung zu schonen. Dem Erbauer dieses „Märchenschlosses“ war allerdings nur kurze Zeit vergönnt, diese Pracht auch zu genießen. Auf der Marienbrücke, hoch über Schloss und Tal, kommt einem unwillkürlich Ludwig Uhland`s Ballade in den Sinn: Es stand in alten Zeiten.......... weit glänzt` es überdie Lande bis.......... Ein gelungener Schlusspunkt. Auf der Rückreise erfreuen wir uns, sangesfreudig, noch an der vorbeiziehenden Landschaft. Gesund angekommen sage ich Dank dem Kapitän unseres Straßenkreuzers, der uns gesund an alle angepeilten Ziele brachte, sondern auch dafür sorgte, dass wir weder darben mussten, noch Gefahr liefen, auszutrocknen. Dank dem Reiseleiter, welcher uns nippen ließ aus dem Born seines umfassenden Wissens und diese Fahrt wirklich zur Kultur- Reise machte. Danke dem stets einsatzbereiten „Expeditionsarzt“ Herbert Nussener, welcher vor unliebsamer Reisekrankheit bewahrte. Übergroßen Dank an die umsichtige und stets fürsorglicheErika Bergmann („mastermind“). Danke der Reisegruppe für die hervorragende Stimmung in allenSituationen!  

Hans Schroller   



Unterstützungsprojekt
für Jugendliche in den Pfarren
St. Elisabeth/Webling und Gösting

Paten unterstützen arbeitsuchende Jugendliche

Information für Patinnen und Paten


Tätigkeiten
• Je ein Pate und ein Jugendlicher bilden ein Team
• In einer vertraulichen Beziehung werden Fragen zur
Arbeitssuche besprochen: z. B. Umgangsformen,
Interessen, Bewerbungsunterlagen …
• Im Mittelpunkt steht das Gespräch
• Das Projektteam steht jederzeit für Fragen zur
Verfügung: z. B. bei AMS–Angeboten
• Paten arbeiten freiwillig und unentgeltlich

Zeitlicher Aufwand
• Betreuungsdauer max. 3 Monate, klarer Abschluss
• Regelmäßige Kontakte mit einem Jugendlichen – nach
gegenseitiger Vereinbarung
• Teilnahme an Start- (Einschulung) und Abschlusstreffen
• Kontakt zum Projektteam: Fragen, „Zwischenstand“

Wichtig: Diskretion

Gründe als Pate zu fungieren können sein:
Bereitschaft zu helfen; Weitergabe von Erfahrung
weitergeben; Freude am Kontakt mit Jugendlichen;
gesellschaftspolitisches Engagement

DANKE!

Kontakt/Fragen:
Angela Kamper, Pfarren St. Elisabeth und Gösting:
0676/87 42 9003
Bernhard Schwarzenegger, Arbeitslosenfonds: 8015 – 614

Starttreffen: Montag, 8. März 2010,
17.00 bis ca. 18.30 Uhr, Pfarre St. Elisabeth


 


„Gemeinsame Zukunft für die Generationen“

Unter diesem Titel wurden beim Studientag der Katholischen ArbeitnehmerInnen-bewegung Steiermark (KAB) am 16.Jänner 2010 in der Otto-Möbes-Akademie die Themenschwerpunkte Jugendarbeitslosigkeit, Generationenvertrag und Umverteilung beleuchtet.



Mag.a Veronika Krysl, Mitarbeiterin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Graz, sprach in ihrem Statement über den Wertewandel und gab anhand der Ergebnisse von Studien sowohl einen Einblick in die Arbeitswelt der Jugendlichen als auch in die der älteren Menschen. Im Anschluss daran legte sie als Grundlage für ein gutes Miteinander der Generationen mögliche Ansätze einer ökonomischen Umverteilung, wie zB. den Einbau einer „Generationenverträglichkeitsprüfung“ und die Grundlagen der Ökosozialen Marktwirtschaft, dar.

Margit Ablasser, Regionale Jugendreferentin im Mürztal, ging in ihrem Statement – nach einer Videoeinspielung, in der drei Jugendliche ihre Situation als Arbeitsuchende schilderten – auf die aktuelle Situation der Jugendlichen im Rahmen ihrer Arbeitsuche ein und berichtete von vorbeugenden Initiativen wie „I´am“, mit denen die Kath. Jugend versucht, die Jugendlichen auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Heimo Seiner, Vorsitzender der KAB Steiermark, zeigte in seinem Statement mögliche Ursachen der Jugendarbeitslosigkeit sowie den Wandel in der Arbeitswelt auf und machte auf die Gefahr der „prekären Arbeitsverhältnisse“ und der Auswirkungen der Wirtschaftskrise aufmerksam.

In den anschließenden Arbeitskreisen zu den Schwerpunktthemen wurde eine Reihe von Anliegen der KAB herausgearbeitet, wie z.B.



- Im Rahmen der unbedingt nötigen Reform unseres Bildungssystems ist auch ein spezielles Augenmerk auf die Elternbildung zu legen

- Da derzeit 92 % aller Steuern die 200 Mrd Euro Erwerbseinkommen belasten und nur6 % (!) die 2.100 Mrd Euro Geld- und Sachvermögen, müssen künftig unsere Sozial-
systeme (Stichwort "Generationenvertrag") vermehrt durch kapital- und vermögensorientierte Besteuerung wie Transaktionssteuer, Besteuerung von Stiftungserträgen und
Wertschöpfungsabgaben finanziert werden.

- Bei Geldanlagen soll - besonders auch in kirchennahen Bereichen - auf so genannte "ethnische Investments" geachtet werden.

Eine weitere Erkenntnis vieler TeilnehmerInnen war, dass jede/r Einzelne/r einen Beitrag leisten kann, in dem sie/er den Jugendlichen zuhört, sie ernst nimmt und sie nach ihren/seinen Möglichkeiten aktiv unterstützt.

Eine konkrete Möglichkeit bietet das von der KAB seit einigen Jahren gemeinsam mit der Jugend und dem Arbeitslosenfonds der Diözese durchgeführte Projekt „Paten unterstützen Arbeit suchende Jugendliche“.

Nähere Informationen: Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung Steiermark, Tel. 0316/8041-326


Verena Hohenadler


Sonntagsöffnung: Richtungweisendes Urteil des Deutschen Bundesverfassungsgerichtes

„Der Sonntag ist und bleibt heilig“!
Ein für Europa richtungweisendes Urteil fällte das deutsche Bundesverfassungsgericht, in dem es die Sonntagsöffnung der Geschäfte in einigen deutschen Bundesländern für verfassungswidrig erklärt.

Damit ist aus Sicht der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung der Steiermark ein wichtiger Sieg gegen den grenzenlosen Konsumrausch errungen. Nicht nur für Deutschland und nicht nur für die Kirche, sondern für die Menschen und die Familien.

Die KAB Steiermark erinnert in diesem Zusammenhang an das gemeinsame Memorandum der steirischen Kirchen und Sozialpartner, indem bereits im Mai 2008 der gemeinsame Wille dokumentiert wurde, den Sonntag in unserer Gesellschaft als einen regelmäßigen, gemeinsamen freien Tag

  • einen Tag der Begegnung, der Familie und der Gemeinschaft
  • einen Tag der Besinnung, des Gottesdienstes und des Feierns
  • einen Tag mit freier Zeit zum Leben

sicherzustellen.

Gerade im Hinblick auf den 8. Dezember sollten wir nicht vergessen, dass dieser Tag ein solcher Tag des Ausruhens, der Besinnung inmitten des manchmal so hektischen vorweihnachtlichen Treibens sein kann.

Daher mein Adventwunsch:
Nehmen wir am 8. Dezember eine Auszeit vom Trubel!

Heimo Seiner
Vorsitzender der
KAB-Steiermark



Romantische Straße

07. bis 11. Juni 2010

Ein Dreiklang von Natur, Kultur und Gastlichkeit ist seit über 50 Jahren das Markenzeichen der Romantischen Straße. Sie ist die bekannteste und beliebteste deutsche Touristikroute und verläuft vom Main bis zu den Alpen. Der Name Romantische Straße drückt aus, was viele der in- und ausländische Gäste beim Anblick mittelalterlicher Städte oder des Traumschlosses Neuschwanstein empfinden: Faszination und das Zurückversetzen in alte Zeiten.

Die neue Ausgabe Dezember 2009 der


steht ab sofort zum Download bereit.

<<plattform downloaden>>



 
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