Sonntag
Das wichtigste Element des Kirchenjahres ist die wöchentliche Feier des Sonntags. Der Sonntag wird seit urkirchlicher Zeit "Tag des Herrn" genannt. Als Wochentag, an dem Jesus von den Toten auferstanden ist, ist er der christliche Urfeiertag.
Sonntagskultur ist in unserer Diözese ein sehr wichtiges Thema. Mit anderen christlichen Kirchen und zivilen Organisationen setzen wir uns dafür ein, dass der Sonntag auch möglichst arbeitsfrei bleibt.
Beginn des Kirchenjahres
Das Kirchenjahr oder liturgische Jahr beginnt im Unterschied zum bürgerlichen Kalenderjahr nicht mit dem 1. Jänner, sondern am ersten Adventsonntag.
Es wird von zwei großen Festkreisen geprägt, dem Weihnachtsfestkreis und dem Osterfestkreis. Dazwischen liegen die "Zeiten im Jahreskreis".
Geprägte Zeiten
Der Weihnachtsfestkreis beginnt am ersten Adventsonntag, hat seine Höhepunkte am Christtag (25. Dezember), am Hochfest der Gottesmutter (1. Jänner, Neujahr) und am Hochfest der Ercheinung des Herrn (6. Jänner, "Dreikönigstag") und endet am Fest der Taufe des Herrn, dem Sonntag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn.
Der Osterfestkreis beginnt mit dem Aschermittwoch, hat seinen Höhepunkt in der Feier der Karwoche, der Osternacht und des Ostersonntags, beinhaltet auch Christi Himmelfahrt (40 Tage nach Ostern) und endet sieben Wochen nach dem Ostersonntag am Pfingstsonntag.
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