Hochfest der Gottesmutter Maria
1. Jänner
Am bürgerlichen Neujahrstag, eine Woche nach dem Geburtsfest Christi feiert die Kirche dankbar, dass eine menschliche Frau den Sohn Gottes zur Welt bringen durfte.
Theotokos
"Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau..." (Galater 4,4) Das Kind, das Maria gebar, war nicht nur ein Menschenkind, sondern zugleich göttlich, Gottes Sohn. Darum darf Maria auch "Gottesmutter" oder "Gottesgebärerin" (griechisch Theotokos) genannt werden. Das Konzil von Ephesus bestätigte im Jahre 431 offiziell diesen "Titel", den das christliche Volk schon sehr früh für Maria verwendet hatte. Nach 431 wurden viele Marienkirchen gebaut, Vorläuferinnen der vielen Marienwallfahrtsorte heute. Hinsichtlich der Pilgerzahl ist Mariazell der größte Marienwallfahrtsort unserer Diözese und ganz Österreichs. Der größte Marienwallfahrtsort der Welt ist Guadalupe in Mexico (ca. 20 Millionen Pilger pro Jahr).
Neu belebt
Das Fest der Gottesmutter gab es schon vor dem 7. Jahrhundert, verlor aber später seine Bedeutung und wurde 1969 unter Papst Paul VI. wieder belebt.
Am 1. Jänner gedenkt man auch der Namensgebung Jesu. Außerdem wird der „Weltfriedenstag“ begangen, zu dem jährlich eine Botschaft des Papstes verlautbart wird.
kv
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