Die Diözesanpatrone - Hl. Rupert und Hl. Virgil
Gemeinsames Fest: 24. September
Rupert wurde in Worms zum Bischof geweiht und kam im Jahre 696 nach Regensburg zu Herzog Theodo II. Diesen unterwies er in der christlichen Religion und erhielt dafür Salzburg geschenkt.
In Salzburg gründete er das Benediktinerkloster St. Peter und das Frauenkloster am Nonnberg. Herzog Theodo schenkte ihm auch ein Drittel aller Salzvorkommen. Damit war die wirtschaftliche Basis für den Ausbau Salzburgs zum Missionszentrum gegeben. Von Salzburg aus zog Rupert auch in die Steiermark, um den Menschen das Evangelium von Jesus Christus zu bringen. Er starb zu Ostern 718.
Einer seiner Nachfolger, der hl. Bischof Virgil, ließ Ruperts Gebeine in den Salzburger Dom übertragen. Dargestellt wird Rupert als Bischof, der ein Salzfaß trägt. Viele Kirchen und Pfarren unserer Diözese tragen seinen Namen. „Alles raubt uns der Tod, nur was wir den Armen geben, bleibt uns im Himmel hinterlegt.“ (Hl. Rupert)
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Virgil, ein Nachfolger des hl. Bischofs Rupert, stammte aus Irland und zog als Mönch nach Salzburg, wo er zum Abt und Bischof geweiht wurde. Als Gelehrter war er von der Kugelgestalt der Erde überzeugt, was ihm von Zeitgenossen (z. B. Bonifatius) auch heftige Kritik einbrachte. Er stellte den Salzburger Dom fertig und ließ für den hl. Rupert ein schönes Grabmal errichten. Am 27. November 784 starb er.
Dargestellt wird er als Bischof mit Kirchenmodell (auch mit Geldschüssel oder Erdkugel). Er gilt als Patron der Kinder und Fürbitter in Geburtsnöten.
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Zu den Bildern: Statuen aus der Zeit um 1515/20, Werkstatt des Lienhard Astl, Diözesanmuseum Graz
Die Heiligen Rupert und Virgil sind auch die Diözesanpatrone der Erzdiözese Salzburg.
mj
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