Spiritueller Mittelpunkt des Bischofhofes ist die 2002 neu gestaltete Hauskapelle. Die Altarwand ist dominiert von einem barocken Christuscorpus. Die Spuren der Verwitterung kontrastieren mit dem vergoldeten Hintergrund - zugleich werden hier das Sterben und die Auferstehung Christi verkündet. Gefertigt wurde die Goldwand von Schülern der Berufsschule für Vergolder in Graz. Der Tabernakel mit zwölf liegenden Ähren wurde von Erwin Huber entworfen. Altar und Kapellenausstattung wurden von Architektin Ingrid Mayr entworfen.
Grenze und Verbindung zugleich ist die Glastüre von Susanne Sehn-Baumhakel: Die in das Glas gezeichnete Gestalt des Wächterengels erlaubt von außen einen ahnungsvollen Blick auf Christus.