| Rund 9000 Mal wird in der Telefonseelsorge Graz im Jahr ein Gespräch geführt. 65% mit weiblichen, 35% mit männlichen Gesprächspartnern.
72% nennen ihren Namen nicht. Zwischen 40 und 60 Jahren sind 44 % der Anrufenden, 30% junge Erwachsene, 11% Kinder und Jugendliche 15% sind über 60 Jahre.
Gesprochen wird über psychische Probleme (Depressionen, Ängste usw.) in fast einem Viertel der Fälle (23%), Beziehungsprobleme in Partnerschaft und Familie machen 20%, 19% sind Probleme, der Person selbst, wie Einsamkeit, Krankheit, Überforderung, Behinderung, Schicksalschläge.
Soziale Fragen sind oft Teil des Hintergrundes aber nur in 8% direkter Anrufanlass. Man fragt uns über weitere Hilfen 4%, redet über die eigene Sucht oder die des Partners 4%. In 2% der Anrufe ist Suicid das Thema des Anrufs. 2% beträgt auch der Anteil religiöser Fragen. Kinder tätigen viele Scherz- und Testanrufe, 11% mit steigender Tendenz, dazwischen wird viel über Beziehung, Liebe, Freundschaft, Eifersucht, Schulschwierigkeiten und immer wieder über Sexualität, das brennende Thema der 11-14 jährigen gesprochen. Dabei geht es oft um die Frage erlaubt - nicht erlaubt, viel auch um Angst vor möglichen Folgen, oft nur spielerisch vorausgedacht, bisweilen aber auch ganz konkret.
Hier bitte weiterlesen >>
|