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Stromtankstelle – Lade Energie bei Deiner Kirche!

Erste diözesane Stromtankstelle im Hof des Bischöflichen Ordinariates eröffnet



Bischof Kapellari setzt die Stromtankstelle in Betrieb
(Foto: Sonntagsblatt/Neuhold)
Symbol des Widerstandes und der Hoffnung
Im Beisein von Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari wurde heute die erste Stromtankstelle der Diözese Graz-Seckau im Hof des Bischöflichen Ordinarites offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Es ist überhaupt die erste Stromtankstelle aller österreichischen Diözesen“ zeigte sich die diözesane Umweltbeauftragte und Leiterin des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der Katholischen Aktion, Mag. Hemma Opis-Pieber, stolz über diesen „positiven Beitrag zu einer zukunftsfähigen  Mobilität“. Die Stromtankstelle sei in doppelter Hinsicht ein wichtiges Symbol: ein Symbol des Widerstandes gegen die fortschreitende Zerstörung der Schöpfung, aber auch ein Symbol der Hoffnung, dass sich ein zukunftsfähiger Lebensstil immer mehr durchsetzt. 

Ein Schritt auf dem richtigen Weg
Bischof Kapellari
unterstrich die Bedeutung christlicher Schöpfungsverantwortung, die nicht nur eine modische Nebenerscheinung, sondern gelebte Pastoral und ureigene Aufgabe der Christen sei. Es bedürfe vieler kleiner Schritte, um Veränderungen in diesem Bereich herbeizuführen. Als derartigen Schritt sieht DI Bernhard  Leopold, „technischer Vater der Stromtankstelle“ (H. Opis-Pieber) sein „Kind“. Für die diözesanen Mitarbeiter/innen wurden zwei Elektro-Räder angekauft, die jetzt im Bischofshof während der Arbeitszeit geladen werden können. Die Stromtankstelle steht allen Mitarbeiter/innen und Besucher/innen des Bischofshofs gratis zur Verfügung.

Energie zu niedrigen Preisen
In weiterer Folge sollen ausgewählte steirische Pfarren unter dem Motto „Stromtankstelle – Lade Energie bei Deiner Kirche!“ mitmachen. Ganz besonders Pfarren in hügeliger Landschaft wären für Elektro-Räder und Elektro-Mopeds ideal geeignet, ist Leopold überzeugt. Die Kosten für das Tanken sind jedenfalls sehr gering: 5 Cent für ein Rad, 50 Cent für ein Moped, ca. 2 Euro 50  für ein Auto. Erste Pfarren haben bereits ihr Interesse angemeldet.

Vision mit Hoffung auf Realisierung
Wer weiß, vielleicht werden Gottesdienstbesucher in Zukunft ihr Elektro-Rad bei der Kirche laden, während sie den Gottesdienst mitfeiern? Oder die Priester werden mit elektrischer Unterstützung ihre Hausbesuche machen? Die diözesane Bauabteilung plant für die nächsten Jahre eine flächendeckende Versorgung der steirischen Pfarren mit Stromtankstellen, um diese „Visionen“ Realität werden zu lassen. Die ersten fünf pfarrlichen Elektro-Tankstellen werden vom Arbeitskreis Nachhaltigkeit gesponsert.

Information für interessierte Pfarren: Ing. Werner Gosch (Tel.: 0316/ 8041-336) oder Mag. Hemma Opis-Pieber (Tel.: 0316/ 8041-377).

(08.09.2009 - Autor: graz-seckau/lambauer/opis-pieber)

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