Brot und Rosen für Frauen
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und gesellschaftliche Gleichstellung
"Brot und Rosen" - dieses Lied ist im Jahre 1912 bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen entstanden, die damit ihrer Forderung nach gerechten Löhnen, nach lebenswerten Arbeits- und Lebensbedingungen Nachdruck verleihen wollten. Seither haben sich sowohl Lebens- als auch Arbeitsbedingungen verändert. Von einer Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt sind wir aber – auch und gerade in Österreich - noch Lichtjahre entfernt:
- Die Einkommensschere zwischen Frauen schließt sich nicht nur nicht, sondern klafft immer weiter auseinander! - Trotz der Tatsache, dass es mehr Frauen als Männer mit akademischem Abschluss gibt, gibt es nur 3 % Frauen in den Chefetagen führender österreichischer Unternehmen!
Politik und Wirtschaft sind gefordert, endlich schon lange bestehende Gleichbehandlungsgesetze umzusetzen und den notwendigen Druck auf Unternehmen (z.B. durch Transparentmachen von Gehaltsunterschieden in Unternehmen) auszuüben.
Sorgen wir dafür, dass Frauen endlich das „Brot“ - in Form von gleichem Lohn für gleiche Arbeit - und auch die „Rosen“ – in Form gesellschaftlicher Gleichstellung – bekommen.
(08.03.2010 - Autor: graz-seckau/h.seiner/v.hohenadler)
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